Schweiz bekräftigt ihr Engagement im Weltraum

27. Januar 2022 12:07

Bern - Staatssekretärin Martina Hirayama hat bei der 14. Europäischen Weltraumkonferenz in Brüssel die Mitwirkung der Schweiz an europäischen Weltraumunternehmungen gewürdigt. Dabei verwies sie auf den Beitrag von Industrie und Schweizer Hochschul- und Forschungseinrichtungen.

Die Schweiz wird auch künftig zum Gelingen zukunftsträchtiger europäischer Weltraumunterfangen beitragen. Das hat Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, an der 14. Europäischen Weltraumkonferenz vom 25. bis 26. Januar in Brüssel betont. Sie wurde von wichtigen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtet. Ihr diesjähriges Thema lautete „Eine neue Ära für die Europäische Raumfahrt – von der Vision zur Aktion“.

Hirayama hat laut einer Medienmitteilung ihres Staatssekretariats auf den Beitrag verwiesen, den sowohl die Schweizer Hochschul- und Forschungsinstitutionen als auch die Industrie und KMU im Land zum Gelingen zukunftsträchtiger europäischer Weltraumaktivitäten und -infrastrukturen geleistet haben und künftig leisten wollen. Die Schweiz beteilige sich daran insbesondere durch ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) und die Teilnahme in deren Programmen. Dies sichere ihr den Zugang zu den Beschaffungen, den Daten und den Diensten.

Als Gründungsmitglied der ESA leistet die Schweiz einen jährlichen Beitrag von 185 Millionen Franken an die Programme und Tätigkeiten der Weltraumagentur. Den Angaben zufolge ermöglicht diese Investition den Hochschulen und der Industrie, sich auf verschiedenen Ebenen an Raumfahrtmissionen zu beteiligen. Damit leiste das Land „einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Raumfahrt und kann in diesem Sektor international mithalten“. mm

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