Schweiz bekommt Hilfe bei Stromausfällen

02. Dezember 2021 13:44

Bern - Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und die Schweiz wollen sich im Falle einer Stromkrise beistehen. Die sieben Staaten haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die konkrete Zusammenarbeit muss noch ausgehandelt werden.

Energieministerin Simonetta Sommaruga hat am 1. Dezember am virtuellen Ministertreffen des Pentalateralen Energieforums teilgenommen, informiert das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Mitteilung. Dabei haben die am Forum beteiligten Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und die Schweiz eine Zusammenarbeit bei der Stromkrisenvorsorge vereinbart. In der entsprechenden Absichtserklärung wird zudem die Entwicklung von solidarischen Massnahmen im Falle einer solchen Krise thematisiert.

Das Pentalaterale Energieforum soll in freiwilliger, länderübergreifender Zusammenarbeit das europäische Energie- und Stromsystem mitgestalten. Die Schweiz ist seit zehn Jahren als Beobachterin am Energieforum aktiv. Die übrigen sechs Staaten gehören alle der EU an. Wie die Zusammenarbeit der EU-Länder mit der Schweiz im Krisenfall konkret aussehen wird, müsse noch ausgehandelt werden, schreibt das UVEK.

Die Schweiz kann über die Teilnahme am Forum „mit den anderen Staaten grenzüberschreitende Strom- und Energiethemen diskutieren und die Umsetzung von EU-Strommarktregeln verfolgen“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als besonders wichtig streicht das SECO dort die Arbeiten des Forums zur Stromversorgungssicherheit heraus. Hier werden unter Mitwirkung aller Übertragungsnetzbetreiber regelmässige Analysen durchgeführt. hs

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