Schurter lanciert neue Einbaufilter

24. März 2020 10:25

Luzern - Die Luzerner Industriefirma Schurter hat neue Einbaufilter entwickelt, die auch für Geräte mit engen Platzverhältnissen geeignet sind. Sie können etwa in Batteriespeichern, Ladestationen für Stromfahrzeuge oder im Medtech-Bereich eingesetzt werden.

Schurter hat mit FMAD CP eine neue Filterfamilie für Drei-Phasen-Systeme mit Neutralleiter auf den Markt gebracht. Diese ist laut einer Mitteilung besonders kompakt und daher auch für die „engen Platzverhältnisse im heutigen Maschinen- und Anlagenbau“ geeignet.

Die Filter können den Angaben zufolge auch bei Geräten mit hoher Elektromagnetischer Verträglichkeitsbelastung (EMV) eingesetzt werden. Typische Anwendungsfelder sind etwa Umrichter für die Photovoltaik, Batteriespeicher oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Dank eines erweiterten Temperaturbereichs ist der Einsatz auch in „kritischen Applikationen“ möglich. Ausserdem sind für verschiedene Anwendungen Ausführungen mit unterschiedlichen Ableitströmen erhältlich. So können die Filter etwa auch für den Einsatz in der Medizintechnik angepasst werden.

Schurter entwickelt und produziert Elektro- und Elektronikkomponenten. Im Zentrum stehen die sichere Stromzuführung und die einfache Bedienung von Geräten. Das Unternehmen investiert dabei laufend in moderne Produktionsanlagen. So wurde am Hauptsitz in Luzern 2018 die vollautomatisierte Sicherungsproduktion ausgebaut. ssp

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