Schlieren steht Modell

11. Mai 2016 12:42

Schlieren ZH - Das Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule für Künste fertigt seit 2005 eine Fotoserie von 63 Schlieremer Standorten an. Damit soll die Verdichtung der Stadt veranschaulicht werden.

Die ausgewählten Standorte sind sehr unterschiedlich, wie es in einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) heisst. So wollten die beiden Dozenten Ulrich Görlich und Meret Wandeler vom Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule für Künste einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Schlieren gewährleisten. Teilweise wurde nur eine Wiese gewählt, andererseits aber auch das ehemalige Färbi-Areal. Alle zwei Jahren wird der jeweilige Standort aus exakt derselben Perspektive fotografiert, das Projekt wird noch bis 2020 fortgesetzt.

Unter beobachtung-schlieren.ch sind die Fotoserien einsehbar. Auf einer Karte sind dort die einzelnen Standorte markiert und auswählbar. So kann dort betrachtet werden, wie sich der Lebensraum Schlieren im Laufe der Jahre verändert hat. Aus dem Färbi-Areal ist das Gewerbe- und Wohnquartier „Am Rietpark“ geworden. Neubauviertel im Westen legen kräftig an Bevölkerung zu. Und teilweise hat sich einfach nur die Farbe einer Hausmauer verändert.

Die Bilderstrecke wird zudem durch ergänzende Informationen zu einzelnen Arealen abgerundet. Hier wird über Ausgangsituation, Ziele und Fragestellungen informiert. jh

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