Schlieren meldet wenig Schäden durch Unwetter

26. Juli 2021 15:23

Schlieren ZH - Die schweren Unwetter ab dem 12. Juli haben in Schlieren nur wenig Schaden angerichtet. Personen kamen keine zu Schaden. Die Trinkwasserversorgung blieb trotz Überflutung der Grundwasserpumpwerke in Betrieb.

Die schweren Unwetter der Woche vom 12. Juli haben in der Stadt Schlieren nur geringe Schäden bewirkt. Laut Medienmitteilung war Schlieren weniger stark betroffen als andere Gemeinden im Limmattal. Die Feuerwehr habe nur 27 Keller ausgepumpt, die unter Wasser standen. Wenige Bäume wurden Opfer des Sturms. Personen und Tiere kamen keine zu Schaden, heisst es in der Mitteilung,

Der Schlieremer Ressortvorsteher Sicherheit und Gesundheit, Pascal Leuchtmann, führt diese „glimpflichen Zahlen“ laut der Mitteilung auf gute Vorbereitung, professionelle Einsätze und Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zurück. „Wir sind gut vorbereitet auf Unwetterereignisse.“

Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz und die Angehörigen der Gemeindeführungsorganisation in ausserordentlichen Lagen (GFO) rechneten laut der Mitteilung jederzeit mit ihrem Einsatz. Die Feuerwehr war während 90 Stunden im Zwölf-Stunden-Schichtbetrieb tätig. Dabei wurden der Wasserstand der Limmat und die Dämme kontrolliert sowie Sandsäcke gefüllt. Die Angehörigen des Zivilschutzes waren in den weitaus stärker betroffenen Gemeinden wie Birmensdorf im Einsatz. Die Stadtpolizei habe im Bereich der gesperrten Uferwege mehrfach Personen weggewiesen.

Dauereinsatz gab es nach Angaben der Stadt auch für die Mitarbeitenden der Wasserversorgung. Die Trinkwasserversorgung war gefährdet, musste aber nicht unterbrochen werden. Der hohe Wasserstand der Limmat habe die Grundwasserpumpwerke überflutet und in den Werken Schäden angerichtet. Davon sei fast das gesamte Limmattal betroffen gewesen. Die Gemeinden haben laut der Mitteilung bei der Schadenabwehr eng zusammengearbeitet. gba 

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