Schlieremer Budget 2023 sieht tiefen Aufwandüberschuss vor

28. Oktober 2022 14:13

Schlieren ZH - Die Stadt Schlieren wird laut Budget 2023 insgesamt 2 Millionen Franken mehr ausgeben als sie einnimmt. Aufwänden von 199,6 Millionen Franken stehen Erträge von 197,5 Millionen gegenüber. Der Gesamtsteuerfuss wird bei 111 Prozent festgesetzt.

Der Stadtrat von Schlieren rechnet für 2023 mit 2 Millionen Franken mehr Ausgaben als Einnahmen. Der Aufwandüberschuss werde dank des Finanzausgleichs tief bleiben, heisst es in einer Medienmitteilung. Aufwänden von 199,6 Millionen Franken stehen Erträge von 197,5 Millionen gegenüber. Der Gesamtsteuerfuss soll bei 111 Prozent festgesetzt werden. Durch Neuverschuldung steigt die Nettoschuld auf rund 68 Millionen Franken. Pro Einwohnerin und Einwohner beträgt die Nettoschuld somit rund  3370 Franken. 

Der Gesamtaufwand steigt laut der Stadt gegenüber dem Budget 2022 um 22,4 Millionen Franken an. Aufgrund der massiv gestiegenen Marktpreise müssten allein beim Gaseinkauf rund 15 Millionen Franken mehr ausgegeben werden. Der Gesamtertrag steigt gegenüber dem Budget 2022 um rund 29 Millionen Franken, davon sind 15 Millionen Franken Mehrertrag durch die Preiserhöhung im Gasverkauf.

Der Ertrag bei den Finanzen und Steuern erhöht sich um 15 Millionen Franken. Der Fiskalertrag erhöht sich um rund 4,6 Millionen auf 84,7 Millionen Franken. Die Grundstückgewinnsteuer wird um 4 Millionen Franken höher auf 11 Millionen Franken veranschlagt. Der Ertrag bei der Gesundheit reduziert sich um 1 Million Franken, da die Pflegeinstitutionen voraussichtlich weniger ausgelastet sein werden.

Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen von 26,5 Millionen Franken vor. Bei Gesamtausgaben von 203,5 Millionen Franken entspricht dies einem mittleren Investitionsanteil von 13,6 Prozent.

Zum Rechnungsabschluss 2022 heisst es, das Budget 2022 wurde mit einem Aufwandüberschuss von rund 8,7 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 111 Prozent festgesetzt. Die Prognose von Ende September rechne mit einem geringeren Defizit für 2022. gba 

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