Schlierefäscht punktet auch mit Nachhaltigkeit

22. August 2019 14:02

Schlieren ZH - Am 30. August beginnt das Schlierefäscht. Die Besucher werden dann zehn Tage lang mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse verwöhnt. Das wird aber nicht zu Lasten der Umwelt gehen, wie Sabrina Berri vom OK des Schlierefäscht im Interview verdeutlicht.

Auch bei vergangenen Schlierefäschten wurden bereits PET-Flaschen mit Depot genutzt. Doch in diesem Jahr wird das Engagement für die Nachhaltigkeit ausgeweitet. „Ja, wir benutzen Geschirr mit Depot“, sagt Sabrina Berri vom OK des Schlierefäscht im Interview mit der „Limmattaler Zeitung“. „Die Firma Cup Systems AG stellt zwei Container auf dem Festplatz auf. Bei diesen können die Gastropartner und Marktfahrer einerseits neues Geschirr beziehen und andererseits benutztes Geschirr zurückbringen.“ Die meisten Gastropartner hätten dies schnell akzeptiert, auch wenn einige von ihnen eigenes Geschirr benutzen.

Doch damit hört das Nachhaltigkeitskonzept noch nicht auf, erläutert die im OK für Finanzen und Gastronomie zuständige Berri. So haben die Verantwortlichen im Vorfeld andere Feste besucht und sich von ökologischen Toiletten inspirieren lassen. „So haben wir nun 20 Kompotois, 20 normale und drei WC-Wagen auf dem Festgelände aufgestellt“, sagt Berri. Bei den Kompotois werden die Hinterlassenschaften vom Anbieter abgeholt und kompostiert. So werde ein wichtiger Kreislauf geschlossen, wie der Anbieter informiert. Dennoch seien die Trockentoiletten „absolut geruchsfrei“.

Das OK hat aber auch schon in den vergangenen Jahren grossen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, sagt Sabrina Berri in dem Interview. „Nachhaltigkeit ist für uns auch, dass wir versuchen, alles aus nächster Nähe zu beziehen und auf lange Transportwege zu verzichten. Zudem möchten wir das lokale Gewerbe für alle Aufträge rund um das Fest berücksichtigen.“

Am Donnerstag wurde zudem die Festzeitung zum Schlierefäscht an 46.000 Haushalte in der Region verteilt. Wie schon zu den Stadtfesten 2011 und 2015 haben Charly und Erika Mettier auch diesmal eine umfangreiche und informative Festzeitung erstellt. jh

Mehr zu Nachhaltigkeit

Aktuelles im Firmenwiki