Schaffner erwartet Rückgang der EBIT-Marge

15. August 2022 13:42

Luterbach SO - Komponentenhersteller Schaffner bestätigt trotz schwierigem China-Geschäft sein Umsatzziel von über plus 5 Prozent. Mit einer EBIT-Marge von 9 Prozent verfehlt Schaffner seine Prognose knapp. Den Rückstand in China will das Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr aufholen.

Der Corona-Lockdown in China hat den Geschäftsgang der Schaffner Group zu Beginn des zweiten Halbjahrs 2021/22 belastet. Von der Abriegelung ganzer Wirtschaftsregionen sei sowohl die Industrial Division als auch die Automotive Division betroffen gewesen, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung.

Darüber hinaus sei die im Bereich elektromagnetischer Verträglichkeit und Spannungsqualität international tätige Unternehmensgruppe mit der vorübergehenden Schliessung der Fertigung in Schanghai sowie Verzögerungen bei der Auslieferung von Produkten konfrontiert gewesen. Weil der Lockdown erst im Juni aufgehoben wurde, werde das Aufholen des Rückstands bis ins kommende Geschäftsjahr dauern. Ausserdem leide der Automobilsektor und damit auch Schaffners Automotive Division weiterhin unter Engpässen bei Elektronikkomponenten.

Trotz dieser Erschwernisse geht Schaffner davon aus, dass das beim Umsatzwachstum selbst gesetzte Ziel für das laufende Geschäftsjahr von über 5 Prozent erreicht wird. Die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr dürfte den Angaben zufolge leicht über der der ersten Jahreshälfte von 9,0 Prozent liegen. Damit werde das Unternehmen zwar „ein solides Ergebnis“ erzielen. Die Prognose „am unteren Rand des mittelfristigen Zielbands von 10 bis 12 Prozent“ werde als Folge der externen Einflüsse jedoch nicht ganz erreicht. mm

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