Schadenversicherungen legen zu

Einer Mitteilung der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) zufolge haben die in Liechtenstein ansässigen Schadenversicherungsunternehmen im vergangenen Jahr Prämien in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden Franken realisiert. Die im Schadenversicherungsgeschäft eingenommenen Prämien waren damit erstmals höher als die Einnahmen aus Prämien im Lebensversicherungsgeschäft, erläutert die FMA. Die insgesamt 39 in Liechtenstein ansässigen Schaden- und Lebensversicherungsunternehmen hatten im vergangenen Jahr Prämien in einer Gesamthöhe von 5,12 Milliarden Franken realisiert.

In der Mitteilung führt die FMA „diese positive Entwicklung“ hauptsächlich „auf die Ansiedlung neuer Schadenversicherungsunternehmen in Liechtenstein“ zurück. Um deren Bedeutung „für den Finanzplatz und das Land zu unterstreichen“, richtete die FMA am Donnerstag im Saal am Lindaplatz (SAL) in Schaan die Liechtensteiner Non-Life-Versicherungstagung aus. Hier wurden aktuelle Herausforderungen der Versicherungswirtschaft, insbesondere im Zusammenhang mit Digitalisierung und Insurtech, von Experten aus international tätigen Versicherungsgesellschaften beleuchtet. In seinem Grusswort an die Versammelten hob Regierungschef Adrian Hasler das in der Digitalisierung liegende Innovationspotenzial hervor. „Entsprechend hoch gewichten wir die Innovationsförderung“, wird Hasler aus dem Grusswort in der Mitteilung zitiert. „Die Fähigkeit zur Innovation ist im globalen Standortwettbewerb eine der Schlüsselkompetenzen eines Landes.“ hs