Scailyte nimmt frisches Geld ein

13. August 2020 10:06

Sursee LU - Scailyte hat in einer Finanzierungsrunde 3,7 Millionen Franken eingenommen. Die ETH-Ausgründung mit Sitz in Sursee entwickelt eine auf der Künstlichen Intelligenz basierende Software. Diese soll helfen, komplexe Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Scailyte hat seine Pre-Serie-A-Runde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt hat das Start-up dabei 3,7 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Angeführt wurde die Runde von Swisscom Ventures. Investiert haben ausserdem die Risikokapitalgeber 4FO Ventures, Hemex und investiere.ch sowie ein privater Investor.

Scailyte hat eine auf der Künstlichen Intelligenz basierende Software entwickelt, mit der sich die Analyse von Millionen einzelner Zellen erheblich beschleunigen lässt. Der Algorithmus kann dabei bestimmte auffällige Zelltypen mit einer Krankheit in Verbindung bringen. Die Plattform hilft also, Biomarker zu finden, die auf komplexe Krankheiten hindeuten. Dies ermöglicht eine frühe und rasche Therapie.

„Scailyte hat eine starke Produktpipeline. Sie umfasst Biomarker-Kandidaten für Endometriose und CTCL (Kutanes T-Zell-Lymphom) mit einem Marktpotenzial von mehreren hundert Millionen Franken für jede dieser Diagnosen. Darüber hinaus geniesst Scailyte eine starke Unterstützung in der medizinischen Fachwelt", lässt sich Susanne Schorsch, Investment Managerin bei investiere.ch, zitieren.

Das frische Geld will Scailyte unter anderem nutzen, um Einzelzell-Biomarker in ersten klinischen Anwendungen zu testen. 

Scailyte ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und hat seinen Sitz in Sursee. ssp

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