Ruth Metzler wirbt für Rahmenabkommen

05. März 2019 13:49

Zürich - Gerade in global unsicheren Zeiten sei es für die Wirtschaft wichtig, die Beziehungen zum Exportmarkt EU zu sichern, schreibt Ruth Metzler in einem Meinungsbeitrag. Falls Bundesrat und Parlament das Rahmenabkommen ablehnen, müssen sie bessere Alternativen aufzeigen.

Die globale Wirtschaft gerät wieder in unruhiges Fahrwasser, das kostet der Schweizer Wirtschaft Wettbewerbsfähigkeit, schreibt Ruth Metzler-Arnold in einem Meinungsbeitrag für die „Neue Zürcher Zeitung“. Umso wichtiger sei es, das Schweizer Netz an Handelsabkommen auszubauen und zu aktualisieren, so die Präsidentin von Switzerland Global Enterprise (S-GE). An erster Stelle stehe dabei die EU, der wichtigste Zielmarkt für Schweizer Exporte. Der bevorstehende Austritt Grossbritanniens aus der EU habe dabei die Schweizer Position nicht gestärkt – „anders als gewisse hiesige Beobachter fast enthusiastisch betonten“. 

Nun brauche es Klarheit, so Ruth Metzler. „Bundesrat und Parlament müssen nun klar Stellung beziehen zum Rahmenabkommen – und im Falle einer Ablehnung aufzeigen, mit welcher besseren Alternative sie die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen nachhaltig sichern wollen.“

Metzler wirbt auch für ihre eigene Organisation. S-GE begleite KMU bei ihren Exportprojekten und vermittle als Netzwerker gezielt Kontakte. „Eine gut koordinierte und vernetzte, durch digitale Technologien getragene Exportförderung für KMU ist gerade in stürmischen Zeiten unabdingbar und der Schlüssel für eine auch in der Zukunft erfolgreiche Schweizer Volkswirtschaft.“ stk

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