Roche legt die Latte höher

26. Juli 2018 11:50

Basel - Roche hat im ersten Semester 2018 Umsatz und Konzerngewinn deutlich steigern können. Zum Wachstum trugen beide Geschäftsbereiche bei. Der Konzern hebt daraufhin seine Zielsetzung für das Gesamtjahr an.

Einer Mitteilung von Roche zufolge hat der Basler Pharmakonzern seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2018 gegenüber der Vorjahresperiode um 7 Prozent auf 28,1 Milliarden Franken steigern können. Der Konzerngewinn legte im selben Zeitraum um 33 Prozent auf 7,5 Milliarden Franken zu. Am Wachstum waren beide Geschäftsbereiche von Roche beteiligt.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Pharma stieg dabei um 7 Prozent auf 21,8 Milliarden Franken an. Als wichtigste Wachstumstreiber des Bereichs zählt Roche in der Mitteilung das neue Medikament zur Behandlung von multipler Sklerose, Ocrevus, sowie die Krebsmedikamente Perjeta, Alecensa und Tecentriq auf. Im Bereich Diagnostics zog der Umsatz um 6 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken an. Hier nennt Roche vor allem die Immundiagnostik im Bereich Centralised and Point of Care Solutions als Wachstumstreiber. 

„In den ersten sechs Monaten haben unsere beiden Divisionen Pharma und Diagnostics sehr gute Resultate erzielt“, wird Roche-CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. Zudem liege das Unternehmen aufgrund der wachsenden Nachfrage nach den neuen Medikamenten „bei der Verjüngung unseres Portfolios sehr gut auf Kurs“. Den Einschätzungen des Konzernchefs zufolge wird sich das Umsatzwachstum über das gesamte Jahr hinweg fortsetzen. In Konsequenz hebt Roche seine Zielsetzung für das Gesamtjahr an. „Wir erwarten nun zu konstanten Wechselkursen einen Verkaufszuwachs im mittleren einstelligen Bereich und streben ein Wachstum des Kerngewinns je Titel im mittleren Zehnerbereich an“, erläutert Schwan. hs 

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