Rinco Ultrasonics fährt Überstunden

27. April 2020 11:36

Romanshorn TG - Anfang April war bei der Rinco Ultrasonics AG noch in Kurzarbeit produziert worden. Nun arbeitet der Hersteller von Ultraschall-Schweissmaschinen auf Hochtouren. Die Systeme werden international von Unternehmen im medizinischen Bereich nachgefragt.

Nach dem behördlich angeordneten Lockdown hatte Rinco Ultrasonics die Maschinen zunächst stillgelegt, informiert ein Beitrag im „Tagblatt“. Per Anfang April wurde beim in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Hersteller von Ultraschall-Schweiss- und -schneidgeräten dann in Kurzarbeit produziert. Gleichzeitig habe sich das Unternehmen nach neuen Aufträgen umgesehen.

Diese hätten „nicht lange auf sich warten lassen“, heisst es im Bericht weiter. Vor allem „Unternehmen aus dem medizinischen Bereich“ und „Schutzmasken-Hersteller“ liessen die Auftragseingänge auf neue Höchstwerte ansteigen. Derzeit arbeitet das Unternehmen im Zweischicht-Betrieb und hat drei weitere Mitarbeiter eingestellt.

„Wir fertigen aktuell 200 Systeme für Skandinavien, 150 für Deutschland und einige für Russland und China“, wird Serge Patamia, Geschäftsführer von Rinco Ultrasonics, im Bericht zitiert. Er ist froh, mit seinen Maschinen „einen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus“ leisten zu können.

Als „Glücksfall“ wird im Bericht die Tatsache beschrieben, dass Rinco Ultrasonics Anfang April einen neuen Anbau mit 1000 Quadratmeter Lager- und Produktionsfläche in Betrieb genommen hat. Hier hat das Unternehmen auch sein neues Ultraschall-Kompetenzzentrum untergebracht. Er habe in der Region bleiben wollen und sich dann entschieden, am bestehenden Standort auszubauen, erläutert Patamia im Beitrag. „Swissness ist sehr bekannt in der Welt, und darum kämpfen wir dafür, die Produktion in Romanshorn beibehalten zu können.“ hs

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