Rieter-Generalversammlung genehmigt alle Anträge

17. April 2020 12:11

Winterthur - Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat Rieter seine Generalversammlung über schriftliche oder elektronische Stimmabgabe sowie mittels Vollmacht an den Stimmrechtsvertreter durchgeführt. Alle Anträge wurden genehmigt. Unter anderem soll eine Dividende von 4,50 Franken gezahlt werden.

An der am 16. April im Konzernsitz von Rieter in Winterthur durchgeführten Generalversammlung seien insgesamt 2025 Aktionäre durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten worden, informiert der weltweit tätige Hersteller von Textilmaschinen in einer Mitteilung. Zusammen halten die vertretenen Aktionäre 64,3 Prozent der Anteile an der Rieter Holding AG.

Allen Anträge des Verwaltungsrats sei auf der Generalversammlung entsprochen worden, informiert Rieter in der Mitteilung weiter. Dazu gehörten unter anderem die Genehmigung von Geschäftsbericht, Jahresrechnung und Konzernrechnung 2019 und die Entlastung von Konzernleitung und Verwaltungsrat im Berichtsjahr. Zudem sei das genehmigte Kapital für zwei weitere Jahre verlängert und eine Dividende von 4,50 Franken pro Aktie beschlossen worden.

Bei den auf der Generalversammlung vorgenommenen Wahlen wurden Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker und alle amtierenden Verwaltungsratsmitglieder für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Auch die zur Wahl stehenden Mitglieder des Vergütungsausschusses wurden für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

Der Konzern könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht voraussehen, wie sich die Coronavirus-Pandemie auf Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr auswirken werde, erläutert Rieter in der Mitteilung weiter. Das Unternehmen kommuniziert daher derzeit keinen Ausblick für 2020 und will dies gegebenenfalls im Rahmen der Halbjahrsberichterstattung im Juli nachholen. hs

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