Regierungen sollen in Bildung und Gesundheit investieren

02. November 2018 14:19

Bern - Die Weltbank hat die Regierungen weltweit zu grösseren Investitionen in Bildung und Gesundheit aufgefordert. Sie hat ihren entsprechenden Bericht zusammen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit in Bern vorgestellt.

Der Weltentwicklungsbericht „The Changing Nature of Work“ wurde am 1. November in Bern vom Ko-Direktor des Weltentwicklungsberichts (WDR), Simeon Djankow präsentiert, informiert das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in einer Mitteilung. Die aktuelle Ausgabe des jährlich von der Weltbank erstellten Berichts beschäftigt sich mit den Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Produktivität von Unternehmen und ihre Arbeitsstellen. Beschäftigte sollen dabei vor negativen sozialen Auswirkungen geschützt werden. Zudem regt die Weltbank zur stärkeren Mobilisierung von Finanzmitteln in Entwicklungsländern an.

Im Rahmen der Präsentation lotete Djankow zudem mit Stefan Wolter von der Universität Bern, Gabriella Crescini von Swisscontact und Klaus Thieme von Solidar Suisse Möglichkeiten für die Bewältigung der mit dem technologischen Fortschritt verbundenen Herausforderungen aus. Dabei wurde darüber diskutiert, „wie möglichst viele Beschäftige von den technologischen Fortschritten profitieren können, welchen Handlungsspielraum Regierungen vorfinden, wie der Privatsektor zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann und welche Möglichkeiten das erfolgreiche Schweizer duale Bildungssystem für Entwicklungsländer bietet“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. hs

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