Reframe entwickelt Produkte zum Schutz gegen Corona

22. April 2020 12:38

Zürich - Das Zürcher Designstudio Reframe entwirft aus gegebenem Anlass Produkte, die vor Ansteckung schützen. Unter anderem hat es einen Gesichtsschutz entwickelt, der im 3D-Druck hergestellt werden kann. Auch ein handfreier Türöffner gehört zum Angebot.

Das Reframe Design Studio wurde 2014 von J Roberto Inderbitzin gegründet, erläutert das Zürcher Unternehmen in seiner Selbstdarstellung. Aktuell will Reframe Unternehmen beim Kampf gegen die Ansteckung mit dem Coronavirus unterstützen. Dazu hat Reframe eine Reihe von Produkten entwickelt, die die Ausbreitung des Virus vermindern können.

Zu den von Reframe entwickelten Schutzprodukten gehört ein Türöffner, der freihand bedient werden kann. „Türgriffe gehören zu den stark keimbelasteten Stellen in Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Fabriken und Altersheimen“, erläutert Reframe in der Produktbeschreibung. Der Freihand-Türöffner des Design Studios schützt vor Ansteckung, weil er statt mit der Hand mit dem bedeckten Arm bedient werden kann.

Ein von Reframe entwickelter Gesichtsschutz lässt sich laut Produktbeschreibung in kurzer Zeit im 3D-Druckverfahren herstellen. Das laut Unternehmensangaben vor allem für Ärzte und Pflegepersonal sowie Sicherheitskräfte oder Verkaufspersonal geeignete Produkt ist zudem mehrfach benutzbar, wenn es zwischen den einzelnen Tragevorgängen desinfiziert wird.

Daneben lässt Reframe ein vielen vielleicht noch aus Kindertagen bekanntes Kommunikationsmittel wieder aufleben. Auf einem im Internet abrufbaren Poster wird die Herstellung und Funktionsweise des Dosentelefons erklärt. Damit könne man „sich in einem Park, einem Pflegeheim, einem Kindergarten oder zu Hause in sozialer Distanzierung üben und trotz Abstand Geheimnisse austauschen“, schreibt Reframe. hs

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