Ramseier erwartet deutlich höhere Mostobsternte

01. September 2020 10:47

Luzern - Der Getränkehersteller Ramseier erwartet aufgrund der Wetterbedingungen in diesem Jahr eine deutlich über den Erträgen von 2019 liegende Mostobst-Erntemenge. Der Schweizer Obstverband rechnet mit mehr als 79'000 Tonnen Mostobst.

Stabile und günstige klimatische Bedingungen mit Ausbleiben von grossflächigen Frostschäden im Frühjahr haben auch die erwartete Mostobsterntemenge begünstigt, stellt die Ramseier Suisse AG in einer Medienmitteilung fest. Die Erntemenge dürfte deshalb höher ausfallen als im Vorjahr. Nach Schätzungen des Schweizer Obstverbandes (SOV) wird gesamtschweizerisch derzeit mit einer zu verarbeitenden Menge von 79'176 Tonnen Mostobst gerechnet. Die weitere Wetterentwicklung kann diese Menge noch beeinflussen. Seit Beginn der Messungen 1864 hat die Schweiz mit einer landesweit mittleren Temperatur von 6,2 Grad den drittwärmsten Frühling erlebt, nach einem der mildesten Winter. Ausserdem gab es teilweise extrem viel Sonne.  

„Die Mostobsternte startete dieses Jahr bereits Anfang August. Das ist im Vergleich zu anderen Jahren sehr früh“, bestätigt Christoph Richli, CEO der Ramseier Suisse AG. In Oberaach TG wird bereits seit dem 4. August Obstsaft gepresst, die Mosterei in Sursee LU begann am 19. August mit der Verarbeitung.

Im vergangenen Jahr fielen schweizweit 57'640 Tonnen an Mobstobst an. Ramseier hat davon 28’700 Tonnen verarbeitet. Mehr als 52‘000 Tonnen waren Äpfel, auf Birnen entfielen 5100 Tonnen. gba

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