Rabobank unterstützt Zürcher Fintech-Inkubator

25. April 2016 14:16

Zürich - Der Zürcher Fintech-Inkubator Nexussquared hat kürzlich sein erstes Programm für Blockchain-Jungfirmen gestartet. Nun will die niederländische Grossbank Rabobank das Unternehmen unterstützen.

Der Zürcher Fintech-Inkubator Nexussquared erhält für sein Programm für Jungunternehmen internationale Unterstützung. Laut einer Medienmitteilung wird er künftig mit der niederländischen Rabobank zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, Jungunternehmen, die Blockchain-basierte Geschäftsmodelle entwickeln, in ganz Europa zu fördern.

Nexussquared hat zusammen mit der britischen Firma Startupbootcamp ein dreimonatiges Programm für Blockchain-Start-ups lanciert. Das Programm ist primär virtuell, beinhaltet jedoch auch mehrere Treffen in unterschiedlichen europäischen Metropolen. Dabei werden zehn ausgewählte Firmen aus der Blockchain-Szene betreut und anschliessend für vier Wochen in ein Pop-Up-Lab in Zürich eingeladen. Die Rabobank wird dazu unter anderem Mentoren zur Verfügung stellen und eigene Experten zu den Zusammentreffen mit den Jungunternehmen schicken. Davon erhofft sich die Bank Zugang zu vielversprechenden Geschäftsmodellen. Ausserdem will sich die Bank auch bei dem Aufbau eines europäischen Blockchain-Systems beteiligen.

„Das Engagement eines wichtigen internationalen Akteurs zeigt, dass der Standort Schweiz die Fähigkeit hat, eine Vorreiterrolle in der Entwicklung der Blockchain-Technologie in Europa zu spielen“, sagt Daniel Grassinger, Mitbegründer von Nexussquared. ssp

Aktuelles im Firmenwiki