Primeo erhöht Vergütung für eingespeisten Solarstrom

12. September 2019 10:17

Münchenstein - Primeo Energie hebt ihre Vergütungssätze für lokal produzierten Sonnenstrom an. Damit reagiert Primeo auf die steigende Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien.

Ab dem kommenden Jahr erhalten private Solarstromproduzenten von Primeo Energie mehr Geld. Die Vergütung für eingespeisten Sonnenstrom steigt ab dem 1. Januar 2020 um 15 Prozent von bisher 4,5 Rappen auf 5,2 Rappen je Kilowattstunde. Dies gilt für Anlagen, die seit 2017 in Betrieb genommen wurden. Für Produzenten von Solarstrom, die zur Vollversorgung zusätzlich Primeo-Strom beziehen, fällt die Vergütung je nach gewähltem Tarif etwas geringer aus.

Damit reagiert Primeo auf den „erfreulichen Boom“ bei Strom aus zertifizierten erneuerbaren Energien. Neben privaten und lokalen Initiativen zur dezentralen Stromversorgung aus alternativen Quellen weiteten auch viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele auf die Beschaffungskette aus. Damit ermutigten sie ihre Lieferanten ebenfalls dazu, Strom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

In ihrer Medienmitteilung betont Primeo Energie ihr jahrzehntelanges Engagement für den Zubau dezentraler Photovoltaikanlagen. Ende Juli waren bereits 2714 davon an das Schweizer Energieverteilnetz angeschlossen. Beeindruckend sei deren Gesamtleistung von 61,9 Megawattpeak. Daher könne etwa im Stromprodukt „Primeo Grün" der Anteil von Solarenergie von 20 auf 30 Prozent erhöht werden. mm

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