Preisniveau bleibt unverändert

14. Februar 2020 11:21

Neuenburg - Die Produzenten- und Importpreise sind im Januar gegenüber dem Dezember 2019 stabil geblieben. Im Jahresvergleich gab das Preisniveau um 1 Prozent nach. Innerhalb der einzelnen Warengruppen verliefen die Entwicklungen unterschiedlich.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im Januar mit 100,7 Punkten auf dem  Stand vom Vormonat verblieben. Im Vergleich zum Januar 2019 gaben die Preise um 1,0 Prozent nach. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Beim Produzentenpreisindex wurden im Januar im Vergleich zum Vormonat gestiegene Preise für Schrott, Mineralölprodukte und Uhren beobachtet. Fleisch, Gas und Elektrizität konnten hingegen günstiger erworben werden als im Dezember 2019. Insgesamt stieg der Produzentenpreisindex im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent an und fiel im Jahresvergleich um 0,6 Prozent ab.

Beim Importpreisindex machten die Analysten des BFS im Januar gegenüber dem Vormonat gestiegene Preise für Mineralölprodukte, Gemüse und Kartoffeln aus. Die Preise für Erdöl und Erdgas, Nichteisen-Metalle, Metallwaren und Telekommunikationstechnik sowie insbesondere für pharmazeutische Spezialitäten gingen im Monatsvergleich hingegen zurück. Insgesamt gab der Index der Importpreise gegenüber Dezember 2019 um 0,1 und im Jahresvergleich um 1,9 Prozent nach. hs

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