Preise ziehen wieder an

14. Juli 2020 13:00

Neuenburg - Die Produzenten- und Importpreise sind im Juni im Jahresvergleich zwar weiter gesunken. Im Vergleich zum Mai legten die Preise jedoch leicht zu. Dabei fiel der Ausschlag bei den Importpreisen in beiden Richtungen stärker aus als bei im Inland produzierten Waren.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im Juni mit 98,1 Punkten um 0,5 Prozent höher als im Mai ausgefallen. Im Vergleich zum Juni 2019 gaben die Preise um 3,5 Prozent nach. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Beim Produzentenpreisindex wurden im Juni vor allem bei den Mineralölprodukten und bei Schlachtrindern höhere Preise als im Mai beobachtet. Die Preise für Schrott gaben im Monatsvergleich hingegen nach. Insgesamt legte der Produzentenpreisindex im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zu. Im Jahresvergleich wurde hingegen ein Rückgang der Preise um 2,0 Prozent beobachtet.

Beim Importpreisindex machten die Analysten des BFS im Juni gegenüber dem Vormonat insbesondere gestiegene Preise für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas sowie für Nichteisen-Metalle und Personenwagen aus. Die Preise für Stahl, Frischgemüse und Wein gaben im Monatsvergleich hingegen nach. Insgesamt legte der Index der Importpreise im Juni gegenüber dem Mai um 1,2 Prozent zu. Im Jahresvergleich fielen die Preise für Importwaren hingegen um 6,5 Prozent niedriger aus. hs

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