Preise steigen moderat

Die durchschnittliche Jahresteuerung von 0,9 Prozent im vergangenen Jahr sei vor allem auf gestiegene Preise für Erdölprodukte sowie auf gestiegene Wohnungsmieten zurückzuführen, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Die Jahresteuerung wird dabei als Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel des betrachteten und dem Jahresmittel des davor liegenden Jahres definiert. Die Jahresmittel wiederum entsprechen dem arithmetischen Durchschnittswert der zwölf Monatsindizes des jeweiligen Kalenderjahres.

Nach Herkunft der Waren betrachtet fiel die durchschnittliche Jahresteuerung allerdings unterschiedlich hoch aus. Während die Preise für einheimische Produkte im Jahresdurchschnitt um 0,4 Prozent anzogen, legten die Preise für Importgüter um 2,4 Prozent zu. 

Im Dezember 2018 hatte der Landesindex der Konsumentenpreise den Stand von 101,5 Punkten erreicht. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Rückgang um 0,3 Prozent, im Vergleich zum Dezember 2017 zogen die Preise um 0,7 Prozent an. In der Mitteilung führt das BFS den Rückgang im Vergleich zum November 2018 insbesondere auf gesunkene Preise für Heizöl und Treibstoffe zurück. Für Hotelübernachtungen und Neuwagen mussten Konsumenten hingegen tiefer in die Tasche greifen als im Vormonat. hs