Preise für Wohneigentum steigen im 2. Quartal

16. August 2022 09:59

Neuenburg - Die Preise für Wohneigentum sind im 2. Quartal 2022 um 2,7 Prozent gegenüber dem 1. Quartal gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen sie sogar um 7,5 Prozent, wie der aktuelle Preisindex für Wohnimmobilien des Bundesamtes für Statistik zeigt.

Die Preise für Einfamilienhäuser sind im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 2 Prozent gestiegen. Auch Eigentumswohnungen sind mit plus 3,3 Prozent teurer geworden, wie aus dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) des Bundesamtes für Statistik (BFS) laut einer Medienmitteilung hervorgeht.

Demnach stieg der IMPI im 2. Quartal um 2,7 Prozent an und liegt nun bei 113,2 Punkten. Das ist eine durchschnittliche Teuerung von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

„Das Marktsegment der Eigentumswohnungen weist in sämtlichen Gemeindetypen höhere Preise als im ersten Quartal 2022 auf“, heisst es in der Medienmitteilung. Am stärksten stiegen die Preise für Eigentumswohnungen mit einem Plus von 6 Prozent in städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration an.

Deutlich teurer mit plus 4,4 Prozent wurden auch Einfamilienhäuser in städtischen Gemeinden kleiner Agglomerationen sowie ausserhalb davon. Nur in den städtischen Gemeinden eines mittelgrossen Ballungsgebietes sanken die Preise um 0,3 Prozent.

Das BFS berechnet den IMPI jedes Quartal aus durchschnittlich 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Die Daten stammen den Angaben zufolge von den 25 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. ko

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