PostFinance stellt sich neu auf

28. Oktober 2020 13:20

Bern - PostFinance will ihr finanzielles Ergebnis stabilisieren. Dazu lanciert sie eine neue Strategie mit vier thematischen Schwerpunkten. Die Bank wird im Zuge des Umbaus rund 130 Stellen streichen, plant aber, 80 neue zu schaffen.  

PostFinance verzeichnet bereits seit mehreren Jahren ein rückläufiges Ergebnis. Diesen negativen Trend will die Bank nun stoppen. Dazu lanciert sie eine neue Strategie mit dem Namen SpeedUp, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Im Rahmen der Strategie soll das Kerngeschäft der Bank in die vier Bereiche Payment Solutions, Retail Banking, Digital First Banking und Platform Business aufgeteilt werden. Diese sollen ihr Geschäft unabhängig voneinander entwickeln. Dank Payment Solutions will PostFinance zu einer führenden Partnerin für Zahlungs- und Inkassolösungen werden. Über Retail Banking will die Bank Geschäftskunden beraten. Mit Digital First Banking will sie im kommenden Jahr ein „neues, vollständig digital gedachtes Angebot für ‚Banking & Beyond‘“, vorstellen. Der Bereich Platform Business soll die Vergleichs- und Abschlussplattform Valuu ausbauen.

Allerdings dürften die neuen Geschäftsfelder nur mittelfristig rentabel werden, schreibt die Bank. Deswegen sei ein Stellenabbau unerlässlich, um auf der Kostenseite effizienter zu werden. Insgesamt will PostFinance bis Ende 2021 rund 130 Vollzeitstellen abbauen. Gleichzeitig plant sie aber, in den kommenden Jahren rund 80 neue Stellen im digitalen Umfeld zu schaffen. ssp

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