Im Rahmen eines Pilotprojekts stellen Postboten die intelligente Notrufuhr von SmartWatcher vor. Bild: zVg

Postbote präsentiert intelligente Notrufuhr

04. September 2018 09:55

Zürich - Das Start-up SmartWatcher hat eine intelligente Notrufuhr entwickelt, welche älteren Menschen hilft, länger selbständig zu bleiben. Im Rahmen eines Pilotprojekts liefert die Post die Uhr bis nach Hause, der Postbote erklärt ihre Funktionen.

Vor rund einem Jahr hat SmartWatcher seine intelligenten Notrufuhren auf den Markt gebracht. Senioren können damit bei einer Notfallsituation per Knopfdruck Hilfe anfordern. Der Alarm wird bei den Kontaktpersonen ausgelöst, deren Erreichbarkeit zuvor in die Uhr eingespeist wird. Insgesamt können zwölf Personen angegeben werden. Antworten mehrere gleichzeitig auf den Alarm, so wird zwischen ihnen automatisch ein Konferenzanruf gestartet. Statt Personen aus dem privaten Umfeld können sich die Nutzer der Uhr auch mit einem Notfall-Callcenter verbinden lassen. Dank eines eingebauten GPS-Systems wird genau angezeigt, wo sich der Besitzer der Uhr genau befindet.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Post testet SmartWatcher nun einen neuen Absatzweg für seine Uhren. Weil viele Senioren den Gang ins Fachgeschäft scheuen und noch weniger im Internet einkaufen wollen, wird die Uhr im Rahmen des Pilotprojekts vom Postboten nach Hause gebracht. Gegen eine Gebühr stellt der Postbote die drei verschiedenen Uhrendesigns vor. Wenn die Uhr gekauft wird, wird die Gebühr vom Preis abgezogen. Der Postbote kann dann auch die Bedienung der Uhr erklären und einen Testalarm durchführen. Entwickelt sich das Pilotprojekt nach Plan, erfolgt 2019 die schweizweite Umsetzung. SmartWatcher erhofft sich dadurch steigende Absatzzahlen.

Sowohl die Notrufuhr selber als auch die dahinterstehende Software stammt den Angaben von SmartWatcher aus der Schweiz. Das Start-up wurde 2015 gegründet und hat seinen Sitz im Technopark Zürich. ssp

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