Pilatus wertet Turboprop-Flieger auf

22. Oktober 2019 14:13

Stans - Der Nidwaldner Flugzeugbauer Pilatus hat seinen einmotorigen Turboprop PC-12 verbessert. Die neue Version verfügt unter anderem über ein modernisiertes Triebwerk und grössere Fenster. Pilatus verspricht ausserdem niedrigere Betriebskosten.

Pilatus startete mit seinem Turboprop PC-12 vor rund 28 Jahren den ersten Testflug. Seither wurden mehr als 1700 Exemplare des Fliegers verkauft. Nun hat Pilatus ihn aufgewertet. Den neuen PC-12 NGX hat der Flugzeugbauer am Dienstag in Las Vegas vorgestellt.

Als Herzstück des Fliegers wird in einer Medienmitteilung das neue Triebwerk PT6E-67XP von Pratt & Whitney Canada beschrieben. Dieses verfügt über ein elektronisches Propeller- und Motorsteuerungssystem. Ein neuer Betriebsmodus ermöglicht dabei eine Reduzierung der Geräuschkulisse in der Kabine. Ausserdem erhöht das neue Treibwerk die maximale Reisegeschwindigkeit auf 537 Kilometer pro Stunde.

Weiter verfügt der neue Flieger dank des Advanced Cockpit Environment (ACE) Systems von Honeywell über eine verbesserte Avionik. Zudem wurden die Kabinenfenster um 10 Prozent vergrössert. Mit PC-12 NGX werden auch die Wartungsintervalle auf 600 Flugstunden verlängert, was zu „erheblichen Einsparungen“ beim Unterhalt führen soll.

Der PC-12 NGX ist den Angaben zufolge bereits zertifiziert. Die ersten Ablieferungen an Kunden sollen im zweiten Quartal 2020 starten.

„Um unsere Position als Marktführer in diesem Segment weiter zu festigen, sind wir ständig auf der Suche nach innovativen Lösungen, die der Sicherheit, dem Komfort und der Produktivität unserer Kunden dienen“, sagt Markus Bucher, CEO von Pilatus. „Der PC-12 NGX ist ein weiteres Vorzeigeprojekt und zeugt von der Spitzentechnologie von Pilatus, Pratt & Whitney Canada und Honeywell“, fügt er hinzu. ssp

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