Philipp Hildebrand soll OECD-Generalsekretär werden

28. Oktober 2020 14:36

Bern - Der Bundesrat schlägt Philipp Hildebrand als Kandidaten für die Leitung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor. Der frühere Chef der Schweizerischen Nationalbank arbeitet derzeit beim Vermögensverwalter BlackRock.

Die Spitze der OECD könnte künftig von einem Schweizer besetzt werden. Der Bundesrat hat laut einer Medienmitteilung beschlossen, Philipp Hildebrand für das Amt des OECD-Generalsekretärs vorzuschlagen. Der seit 2006 amtierende OECD-Generalsekretär, Angel Gurría, hat im Sommer bekanntgegeben, nicht mehr für eine weitere Amtszeit antreten zu wollen. Das Nominierungsverfahren für seinen Nachfolger läuft bis Ende Februar 2021. 

„Dank seiner langjährigen Erfahrung in Spitzenpositionen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor in der Schweiz, aber auch auf internationaler Ebene ist Philipp Hildebrand der ideale Kandidat für dieses anspruchsvolle Amt“, schreibt der Bundesrat in seiner Mitteilung. Hildebrand war von 2010 bis 2012 Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Derzeit ist er Vice Chairman beim Vermögensverwalter BlackRock.

Die OECD besteht seit 1961 und setzt sich für eine liberale Wirtschaftsordnung ein. Auch die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern der internationalen Organisation. Sie ist entsprechend bereits seit Anfang an den Arbeiten der OECD beteiligt. ssp

Mehr zu Internationale Beziehungen

Aktuelles im Firmenwiki