Pharma- und Konsumgüterbranche prägen Transaktionsmarkt

02. Juli 2018 14:29

Zürich - Zahl und Volumen von Fusionen und Übernahmen sind im ersten Halbjahr im Jahresvergleich leicht gestiegen. Die grössten Transaktionen fanden in der Pharmabranche und der Konsumgüterindustrie statt. Dies zeigt eine Analyse von KPMG.

Einer Mitteilung von KPMG zufolge haben die Übernahme- und Fusionsaktivitäten mit Schweizer Beteiligungen im ersten Halbjahr 2018 im Jahresvergleich leicht zugelegt. Das Beratungsunternehmen zählt im Berichtszeitraum insgesamt 168 solche Transaktionen. Sie wiesen zusammen ein Volumen von knapp 78 Milliarden Dollar auf. Das entsprechende Vorjahresvolumen hatte 69,3 Milliarden Dollar betragen. 

Eine „anhaltende Konvergenz zwischen der Lebensmittelindustrie, dem Handel und dem Gesundheitswesen sowie die Bedeutung von Innovation und Technologie“, hätten dabei auch im letzten Halbjahr „zu verschiedenen interessanten Transaktionen im Konsumgüterbereich“geführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Als Beispiel wird dort die Übernahme des Süsswarengeschäfts von Nestlé in den USA für 2,8 Milliarden Dollar durch die italienische Ferrero-Gruppe im Januar genannt. Nestlé seinerseits hatte im Mai für rund 7,2 Milliarden Dollar die weltweiten Vermarktungsrechte der Produkte von Starbucks übernommen. 

In der Pharmabranche macht KPMG im ersten Semester 2018 gleich vier grosse Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 1 Milliarde Dollar mit Schweizer Beteiligung aus. Die Übernahme des Novartis-Anteils am Consumer-Healthcare-Joint-Venture durch den Partner GlaxoSmithKline für 13 Milliarden Dollar stellt dabei die grösste Transaktion im Berichtszeitraum dar. Das Volumen aller Transaktionen mit Schweizer Beteiligung in der Pharmabranche in der ersten Jahreshälfte wird in der Mitteilung mit knapp 26 Milliarden Dollar angegeben. hs

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