Pfister setzt auf Kreislaufwirtschaft

08. Februar 2019 14:20

Suhr AG - Bereits seit 2017 bietet Pfister biologisch abbaubare Heimtextilien an. Nun wurde das Sortiment um Bettwäsche erweitert, die nach dem Cradle to Cradle-Konzept produziert wird. Der Einrichtungsspezialist will seine Rolle als Vorreiter für Kreislaufwirtschaft stärken.

Im Herbst 2017 hatte Pfister seine ersten biologisch abbaubaren Vorhänge auf den Markt gebracht, informiert das Aargauer Einrichtungsfachhandelsunternehmen in einer Mitteilung Seitdem habe sich das Cradle to Cradle-Konzept bei Pfister zu einer Erfolgsgeschichte gemausert, heisst es dort weiter. Im Cradle to Cradle-Konzept geht es darum, die Bestandteile von Produkten vollständig in biologische Kreisläufe zurückzuführen.

Die neue Bettwäsche der Linie Seebach aus dem Atelier Pfister erfüllt diese Voraussetzungen. Stoffe, Nähgarn, Etikett, verwendete Farben und die Knöpfe aus Steinnuss lassen sich „rückstandslos in den natürlichen Kreislauf zurückführen“, schreibt Pfister in der Mitteilung. „Die Produkte sind bis auf den letzten Faden nachhaltig produziert, und trotzdem müssen wir punkto Design und Qualität keine Kompromisse eingehen“, wird Alfredo Häberli, Designer und Kurator bei Atelier Pfister, dort zitiert.

Pfister sei ein „Vorreiter im Bereich Kreislaufwirtschaft“, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Das Cradle to Cradle-Konzept sei dabei „fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Pfister“, erläutert Thomas Stephani, Leiter Marken und Kollektionen bei Pfister. Das Unternehmen plane, die nachhaltige Herstellungsmethode „im Textilbereich schon in absehbarer Zeit vermehrt anzuwenden“.

Pfister hat die Cradle-to Cradle-Zertifizierung von EPEA Switzerland erhalten. hs

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