Pensionskassen geht es gut

24. Oktober 2018 13:29

Vaduz - Die Pensionskassen in Liechtenstein sind in einer soliden finanziellen Verfassung, zeigt ein Bericht der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein. Im Anlagejahr 2017 haben sie insgesamt höhere Renditen erzielt und weisen einen hohen Deckungsgrad aus.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein hat ihren Bericht zur betrieblichen Personalvorsorge veröffentlicht. Demnach erwirtschafteten die Pensionskassen in Liechtenstein 2017 im Durchschnitt eine Anlagerendite von 6,6 Prozent. Im Vorjahr lag die Rendite noch bei 3,2 Prozent. Die Verzinsung des Sparkapitals der aktiv Versicherten lag bei 1,5 Prozent – nach 1,3 Prozent im Vorjahr. Der durchschnittliche Rentenumwandlungssatz der Pensionskassen lag bei 5,8 Prozent (Vorjahr: 5,9 Prozent).

Auch der Deckungsgrad der Pensionskassen ist gestiegen. Der mittlere Deckungsgrad erreichte 111,1 Prozent nach 105,3 Prozent im Vorjahr. Der höchste Wert betrug 126,6 Prozent. Lediglich eine Pensionskasse wies mit 98,8 Prozent eine Unterdeckung aus.

Die FMA beaufsichtigte 2017 insgesamt 19 Pensionskassen. Ende 2017 versicherten diese insgesamt 40.866 Personen. Die Zahl der Rentner ist stärker gestiegen als jene der aktiv Versicherten.

Die gesamten Aktiven der Pensionskassen beliefen sich Ende 2017 auf 6,66 Milliarden Franken. Diese Summe entspricht 109 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, was laut der FMA die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung der betrieblichen Personalvorsorge verdeutlicht. ssp

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