Parmelin diskutiert mit Exportwirtschaft

25. November 2020 12:23

Bern - Bundesrat Guy Parmelin hat mit Vertretern der Schweizer Exportwirtschaft ihre herausfordernde Situation diskutiert. Zur Sprache kamen insbesondere zusätzliche Unterstützungsmassnahmen und die Bedeutung von Wirtschaftsabkommen.

Bund und Schweizer Exportwirtschaft haben ihre im August begonnenen persönlichen Gespräche fortgesetzt. Mit Bundesrat Guy Parmelin tauschten sie sich laut einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung am Dienstag über die zusätzlichen Unterstützungsmassnahmen für die Exportwirtschaft, die Entwicklung der Fokusmärkte und Aktuelles rund um das Thema Freihandel aus. 

An diesem virtuell durchgeführten zweiten runden Tisch nahmen Vertreterinnen und Vertreter von 19 Wirtschaftsverbänden und Handelskammern, des Staatssekretariats für Wirtschaft, der Schweizerischen Exportrisikoversicherung, der Messe- und Projektkommission und von Switzerland Global Enterprise teil.

Die erste Corona-Welle hatte dem Export einen markanten Einbruch beschert. Die im dritten Quartal begonnene Erholung wird aktuell durch die zweite Welle abgebremst. Wichtige Exportmärkte sind selbst von der Pandemie betroffen. Einschränkungen bei Geschäftsreisen behindern die Exportwirtschaft zusätzlich. Vor diesem Hintergrund setze die Exportwirtschaft grosse Hoffnungen auf den möglichen Einsatz von Impfstoffen im Jahr 2021.

Vertieft sei über die Prioritäten für die kommenden Monate gesprochen worden. Bi- und multilaterale Wirtschaftsabkommen sowie insbesondere Freihandelsabkommen hätten sich in der Krise bewährt. Namentlich sei das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien erwähnt worden.

Der enge Dialog werde von Bund und Wirtschaft geschätzt und solle im kommenden Frühjahr fortgesetzt werden. mm

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