Parlamente wollen bilaterale Beziehungen klären

09. Juni 2021 13:10

Bern/Brüssel - Schweizer Ratsmitglieder werden sich diese Woche mit Abgeordneten des EU-Parlaments austauschen. Dabei sollen die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU im Mittelpunkt stehen.  Am virtuellen Treffen soll eine gemeinsame Erklärung verabschiedet werden.

Nach dem Abbruch der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen wollen sich die Parlamente der Schweiz und der EU austauschen. Laut einer Medienmitteilung der Parlamentsdienste soll am 11. Juni ein virtuelles Treffen stattfinden. Dabei kommen Mitglieder der EFTA/EU-Delegation der Bundesversammlung und des für die Schweiz zuständigen DEEA-Ausschusses des Europäischen Parlaments zusammen.

Beim Treffen soll unter anderem erörtert werden, wie Marktzugangshürden möglichst verhindert werden können. Ein Fokus soll auch auf der Zusammenarbeit im Bereich Bildung, Forschung und Innovation liegen. Zudem soll der von Schweizer Seite angekündigte politische Dialog konkretisiert werden.

Nationalrat Eric Nussbaumer (SP/BL), Vorsitzende der EFTA/EU-Delegation, sowie der Europaabgeordnete Andreas Schwab (EVP, Deutschland), Vorsitzender der DEEA-Delegation, werden am Treffen eine gemeinsame Erklärung zum Stand der bilateralen Beziehungen verabschieden, heisst es. ssp

Mehr zu Internationale Beziehungen

Aktuelles im Firmenwiki