Parlament bewilligt Forschungsprogramm zur Energiewende

15. September 2020 13:39

Bern - Das Parlament hat 148,3 Millionen Franken für das Sweet-Programm zur Forschung über die Energiewende bewilligt. Der Bundesrat wollte eine Laufzeit bis 2032. Nationalrat und Ständerat haben das Programm von zwölf auf acht Jahre verkürzt.

Das Parlament hat die vom Bundesrat geplanten Finanzmittel für die Forschung zur Energiewende in voller Höhe bewilligt. Die angesetzte Laufzeit wurde aber durch .Nationalrat und Ständerat von 2032 auf 2028 verkürzt. 136,4 Millionen Franken stehen nun für das sogenannte Sweet-Programm (Swiss Energy Research for the Energy Transition) zur Energieforschung zur Verfügung. Hinzu kommen 11,9 Millionen Franken an Aufwand für Personal und Vollzug. Die Gesamtkosten für Sweet belaufen sich damit auf 148,3 Millionen Franken. Das Geld soll aus dem Etat für Bildung und Forschung kommen, wo an anderer Stelle eingespart werden muss.

Für das Programm könnten sich Konsortien etwa aus Hochschulen, nicht gewinnorientierten Einrichtungen, Privaten, Städten und Gemeinden oder bundesnahen Betrieben bewerben, heisst es in der Medienmitteilung des Parlaments. Im Mittelpunkt des Sweet-Programms stehe die anwenderorientierte Forschung zu Energieeffizienz, Vermeidung von Treibhausgasemissionen wie CO2, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Netze.

Die Sicherheit von kritischen Energieinfrastrukturen ist ebenfalls Forschungsgegenstand. Weitere Themen sind sozioökonomische oder soziopsychische Fragen bei der Energiewende. Das Programm läuft im Rahmen der Energiestrategie 2050. gba

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