Park Innovaare bekommt neues Zentrum für Photonik
Im Park Innovaare entsteht ein Technologietransferzentrum. Zum Jahresbeginn hat das Paul Scherrer Institut (PSI) gemeinsam mit Partnern das Swiss Photonics Integration Center (Swiss PIC) gegründet, informiert das PSI in einer Mitteilung. Als Gründungspartner werden dort die Gesellschaft Swiss Photonics, die OST - Ostschweizer Fachhochschule und die auf optische Systeme spezialisierten Unternehmen Ligentec und Polariton Technologies genannt.
Das Swiss PIC soll Jungunternehmen und KMU bei der Entwicklung und der Integration optischer Systeme unterstützen. Solche Systeme werden in „zukunftsgerichteten Industriezweigen“, wie optische Kommunikation, Sensorik, Quantencomputer, autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz sowie erweiterte und virtuelle Realität benötigt, erläutert das PSI. Das Spektrum der am Swiss PIC angebotenen Dienstleistungen reicht von einer Beratung über das Design bis hin zum Aufbau einer massgeschneiderten Infrastruktur für die Einbettung photonischer Systeme in geschlossene Bauteile. Dieses sogenannte photonic packaging bildet eines der Schwerpunktthemen am Swiss PIC.
„Swiss PIC ist ideal aufgestellt, um Schweizer Industriepartner sowie Start-ups zu unterstützen und den Technologietransfer seiner akademischen Partner zu verstärken“, wird Kirsten Moselund, Leiterin des Labors für Nano- und Quantentechnologien am PSI und Mitinitiatorin des neuen Technologietransferzentrums, in der Mitteilung zitiert. Für den Leiter des Park Innovaare, Benno Rechsteiner, wiederum ist Swiss PIC „ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des Photonic-Clusters, welches wir am Park Innovaare etablieren“. hs