Pariser Universitätsspital setzt auf Luciole Medical

30. Juli 2020 12:57

Zürich - Das Hôpital Fondation Adolphe de Rothschild geht eine Forschungspartnerschaft mit dem Zürcher Medtech-Start-up Luciole Medical ein. Im Zentrum steht die Überwachung von Gehirnfunktionen in Echtzeit.

Das Pariser Universitätsspital Hôpital Fondation Adolphe de Rothschild spannt mit Luciole Medical zusammen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Partner wollen gemeinsam forschen, um die Hirnfunktion besser in Echtzeit überwachen zu können. 

Luciole Medical bringt unter anderem seine Technologieplattform in die Partnerschaft ein. Dank dieser können auf der Grundlage der Absorptions- und Transmissionseigenschaften von Nah-Infrarot-Licht die Parameter der Sauerstoffversorgung des Gehirns und des zerebralen Blutflusses gemessen werden. Ausserdem stützt es die gemeinsame Forschung mit seiner Sauerstoffversorgungs- und Hämodynamik-Lösung für Intensivstationen und Anästhesiologie. Diese beiden Entwicklungen sind bereits in Europa zugelassen. Das Start-up arbeitet nun an der Zulassung in den USA.

„Die Next-Generation-Geräte von Luciole Medical ermöglichen Ärzten, die Hirnfunktion eines Patienten in Echtzeit zu überwachen und fundierte, schnelle Entscheidungen zu treffen, welche für das Überleben der Patienten entscheidend sein können“, sagt Nicolas Engrand, stellvertretender Leiter der Intensivstation des Hôpital Fondation Adolphe de Rothschild.

Philippe Dro, CEO von Luciole Medical, sieht die Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital als einen wichtigen Schritt, um das Start-up als einen „führenden Entwickler von innovativen Lösungen zur Überwachung und Evaluation der Hirnfunktion von Patienten“ zu etablieren. Zwei Geräte des Start-ups sind bereits in Europa zugelassen.

Luciole Medical wurde 2007 als eine Ausgliederung der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet. ssp

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