Pandemie schmälert Umsätze von ABB

05. Februar 2021 14:19

Zürich - Die Pandemie hat die Umsätze von ABB im Geschäftsjahr 2020 um 7 Prozent unter den Vorjahreswert gedrückt. Auch beim operativen Ergebnis musste der Zürcher Technologiekonzern Abstriche hinnehmen. Der Konzerngewinn konnte im Jahresvergleich hingegen gesteigert werden.

Einer Mitteilung von ABB zufolge hat der Zürcher Technologiekonzern im Geschäftsjahr 2020 einen Auftragseingang von 26,5 Milliarden Dollar verbuchen können. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 7 Prozent. Die Umsätze von ABB fielen mit 26,1 Milliarden Dollar gleichzeitig ebenfalls 7 Prozent geringer aus. Das Ergebnis aus Geschäftstätigkeit blieb mit 1,6 Milliarden Dollar um 18 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die operative EBITDA-Marge konnte hingegen mit 11,1 Prozent unverändert gehalten werden.

Als Konzerngewinn wies ABB im Berichtsjahr knapp 5,2 Milliarden Dollar aus. Darin sind 4,9 Milliarden Dollar Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten enthalten, vor allem aus dem Verkauf der Stromnetzsparte an Hitachi. Im Vorjahr hatte ABB einen Konzerngewinn in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar verbucht.

„2020 war ein aussergewöhnliches Jahr, in dem die Marktentwicklung vor allem durch die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Pandemie bestimmt wurde“, wird ABB-CEO Björn Rosengren in der Mitteilung zitiert. „Im vierten Quartal hat sich das Marktumfeld gegenüber dem Vorquartal verbessert“, erläutert Rosengren. „Dennoch ist die Situation in einigen wichtigen Absatzmärkten herausfordernd geblieben und die Inputkosten sind gestiegen.“

Für das laufende Jahr geht ABB von einer schrittweisen Verbesserung der allgemeinen Geschäftslage aus. Bereits im kommenden Quartal wird laut Mitteilung eine Rückkehr „zu einer positiven Auftragsentwicklung im Jahresvergleich“ erwartet. Darüber hinaus strebt der Konzern für 2021 eine Verbesserung der Margen und „ein starkes Wachstum des Gewinns je Aktie“ an. hs

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