Pandemie schmälert Umsätze der CPH-Gruppe

21. Juli 2020 11:31

Perlen LU - Die Coronavirus-Pandemie hat Umsätze und Betriebsergebnis der CPH-Gruppe im ersten Halbjahr 2020 unter die Vorjahreswerte gedrückt. Das Nettoergebnis konnte hingegen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Zudem verblieben alle Geschäftsbereiche in der Gewinnzone.

Einer Mitteilung der international tätigen CPH-Gruppe zufolge hat die Chemie + Papier Holding im ersten Semester 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 231,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 13,3 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 17,8 Millionen um 14,2 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. „Trotz der grossen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erwirtschafteten alle Bereiche im ersten Halbjahr ein positives Betriebsergebnis“, wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

Für den Rückgang bei Umsätzen und EBIT war nach Angaben des Unternehmens vor allem der Geschäftsbereich Papier verantwortlich. Hier sei die Nachfrage der Medienhäuser während der Pandemie stark zurückgegangen, erläutert CPH. Die Nachfrage nach Folien für Blisterverpackungen hatte im selben Zeitraum hingegen stark zugelegt. Hier sei zudem bei der EBIT-Marge ein neuer Höchstwert erreicht worden, schreibt der Konzern.

Das Nettoergebnis konnte dank ausserordentlicher Erträge mit 27,2 Millionen Franken auf Vorjahresniveau gehalten werden. Hintergrund sind die Arbeiten zur Seegrundsanierung am ehemaligen Standort der Gruppe in Uetikon ZH. Deren Kosten waren laut Mitteilung tiefer ausgefallen als ursprünglich angenommen, so dass der Konzern entsprechende Rückstellungen hatte auflösen können.

Für das gesamte laufende Jahr geht CPH von einem deutlichen Rückgang bei Umsatz und EBIT im Jahresvergleich aus. „Trotzdem wird die CPH-Gruppe auch 2020 einen Gewinn schreiben und das Nettoergebnis dürfte im tieferen zweistelligen Millionenbereich liegen“, meint Schildknecht. hs

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