Pandemie drückt Umsätze von Bühler

15. Februar 2021 14:04

Uzwil SG - Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze von Bühler 2020 um 17 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken gesenkt. Der Betriebsertrag fiel im Jahresvergleich von 248 Millionen auf 146 Millionen Franken zurück. Für 2021 erwartet der Technologiekonzern ein stabiles Geschäftsvolumen.

Einer Mitteilung der Bühler AG zufolge hat der Technologiekonzern aus der St.GallenBodenseeArea im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,7 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 17,0 Prozent. Unter Ausklammerung von Wechselkurseffekten habe der Umsatzrückgang auf rund 13 Prozent beschränkt werden können, erläutert Bühler.

Im Geschäftsbereich Grains & Food fielen die Umsätze um 7,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken zurück. Der Geschäftsbereich Consumer Food hatte mit 574 Millionen Franken 25,8 Prozent weniger Umsatz als 2019 verbucht. Im Geschäftsbereich Advanced Materials lagen die Umsätze mit 443 Millionen Franken um 31,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Regional gesehen habe ein Umsatzzuwachs in China die Umsatzrückgänge in den anderen Regionen teilweise wettmachen können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Asien konnte dadurch seinen Anteil am Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte auf 35 Prozent steigern. Der Umsatzanteil in Europa blieb mit 30 Prozent gegenüber Vorjahr konstant.

„Striktes Kostenmanagement“ habe zudem den Einfluss des Umsatzrückgangs auf das Betriebsergebnis teilweise kompensieren können, schreibt Bühler. Konkret ging das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahresvergleich von 248 Millionen auf 146 Millionen Franken zurück. Die entsprechende EBIT-Marge fiel von 7,6 auf 5,4 Prozent.

Im laufenden Jahr strebt Bühler ein „stabiles Geschäftsvolumen“ und eine „stabile Profitabilität“ an, wird Bühler-CEO Stefan Scheiber in der Mitteilung zitiert. „Die Coronakrise wird in unseren Geschäftsfeldern noch länger nachwirken“, meint der Konzernchef. „Gleichzeitig stellen wir uns jetzt so auf, dass wir in Zukunft wieder profitabel wachsen.“ hs   

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