Pandemie beeinträchtigt Geschäfte von Huber+Suhner

18. August 2020 12:17

Pfäffikon ZH - Die Pandemie hat die Umsätze von Huber+Suhner im ersten Halbjahr 2020 hinter den Vorjahreswert zurückgeworfen. Auch Betriebsergebnis und Konzerngewinn des international tätigen Kabelspezialisten gingen im Jahresvergleich zurück. Der Konzern setzt seine Zielvorgaben für 2020 aus.

Einer Mitteilung von Huber+Suhner zufolge hat der Kabelspezialist aus dem Wirtschaftsraum Zürich im ersten Halbjahr 2020 Auftragseingänge im Gesamtwert von 396,7 Millionen Franken verbucht. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspräche dies einem Rückgang um 11,6 Prozent, im Vergleich zur Vorperiode hätte sich die Auftragslage hingegen verbessert, erläutert der weltweit tätige Konzern. Die Nettoumsätze im Berichtshalbjahr lagen mit 376,7 Millionen Franken um 15,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Als Betriebsergebnis (EBIT) wurden 25,1 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 47,5 Prozent weniger, als im ersten Halbjahr 2019 verbucht worden waren. Der Konzerngewinn ging im selben Zeitraum um 46,8 Prozent auf 19,9 Millionen Franken zurück. Bei der EBIT-Marge musste eine Verschlechterung von 10,7 Prozent auf 6,7 Prozent hingenommen werden.

„Die in den Absatzregionen getroffenen Massnahmen der Regierungen zur Eindämmung des Coronavirus beeinträchtigten die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Berichtsperiode erheblich“, erläutert Huber+Suhner in der Mitteilung. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie hat der Konzern seine Zielvorgaben für das laufende Jahr ausgesetzt. „Vorausgesetzt, dass es in wichtigen Absatzregionen nicht zu erneuten Lockdown-Massnahmen kommt, rechnet das Unternehmen aus heutiger Sicht für das zweite Halbjahr mit einem Umsatz in ähnlicher Grössenordnung wie im ersten Halbjahr“, schreibt Huber+Suhner. Bei der EBIT-Marge geht der Konzern von einem Wert auf mindestens gleichem Niveau wie in der Berichtsperiode aus. hs

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