OST gründet Institut für Soziale Arbeit im Lebensverlauf

05. September 2022 12:40

St.Gallen - Die OST – Ostschweizer Fachhochschule hat ein neues Institut am Departement Soziale Arbeit gegründet. Das Institut für Soziale Arbeit im Lebensverlauf ist seit 1. September tätig in den Bereichen Forschung, Weiterbildung und psychosoziale Unterstützung von Menschen.

Das Departement Soziale Arbeit an der OST – Ostschweizer Fachhochschule in St.Gallen hat ein neues Institut eröffnet. Mit der Gründung des Instituts für Soziale Arbeit im Lebensverlauf (ISAL) baut die Hochschule ihre Angebote in der Sozialen Arbeit für Menschen in verschiedenen Lebenslagen aus, heisst es in einer Medienmitteilung. Dafür arbeitet es eng mit Organisationen der Sozialen Arbeit zusammen.

Stephan Dettmers übernimmt die Leitung des inzwischen zweiten Instituts des Departements Soziale Arbeit. Er verfügt über akademische und praktische Kenntnisse in gesundheitsbezogener sowie klinischer Sozialarbeit. Seine Forschung beschäftigt sich mit gesellschaftlicher Teilhabe bei chronischen Erkrankungen, beruflicher und medizinischer Wiedereingliederung sowie sozialer Sicherung und Unterstützung bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Das ISAL widmet sich insbesondere kritischen Übergängen im Verlauf eines Lebens, von der Geburt bis zum Tod. Dafür wollen die ISAL-Mitarbeitenden Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in ihren verschiedenen Lebenslagen, -verhältnissen und -welten entwickeln.

Das Institut ist den Angaben zufolge ausbildungsnah, stark auf Wissenstransfer fokussiert und interdisziplinär. Einen wichtigen Teil des Instituts bildet das ZEN Zentrum für Ethik und Nachhaltigkeit. Es soll „theoretisch fundierte Lösungen für drängende ethische Probleme erarbeiten“. ko

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