Orell Füssli legt solides Halbjahresergebnis vor

10. August 2020 12:24

Zürich - Die Orell Füssli AG hat das erste Semester 2020 mit pandemiebedingten Einbussen bei Umsatz und Betriebsergebnis abgeschlossen. Der Konzerngewinn fiel aus steuerlichen Gründen dagegen deutlich höher als im Vorjahressemester aus.

Einer Mitteilung von Orell Füssli zufolge hat der im im Verlags- und Druckwesen sowie im Buchhandel tätige Konzern im ersten Halbjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 104,1 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 10 Prozent. Das Unternehmen führt die Entwicklung „hauptsächlich auf coronabedingte Effekte“, aber auch den Verkauf eines Teils des Geschäftsbereichs Banknotenserialisierung und Individualisierung von Dokumenten (Zeiser) zurück.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe fiel mit 6,7 Millionen um 1,4 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Der Reingewinn lag mit 8,0 Millionen dagegen um 2,6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Der Konzern führt dies in der Mitteilung „hauptsächlich auf steuerliche Gründe“ zurück. Für das Gesamtjahr rechnet Orell Füssli mit einem Nettoerlös leicht unter Vorjahr und einer EBIT-Marge „im mittleren einstelligen Bereich“.

Im Geschäftsbereich Sicherheitsdruck lagen die Erlöse im Berichtshalbjahr mit 48,7 Millionen um 7,3 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. Der zum Stichtag am 30. Juni verbuchte Auftragsbestand sichere aber „eine gute Auslastung für das Jahr 2020 und reicht bis ins Jahr 2021“, schreibt der Konzern. Im Geschäftsbereich Buchhandel musste aufgrund der pandemiebedingten Schliessung aller Filialen ein Rückgang bei Nettoerlösen und ein operativer Verlust von -0,6 Millionen Franken hingenommen werden. Der Digital- und Online-Versand habe seine Umsätze im Jahresvergleich jedoch um 61 Prozent steigern können, heisst es in der Mitteilung. Der Umsatz der Orell Füssli Verlage legte im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 4,7 Millionen Franken zu. hs

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