Österreichische Unternehmen setzen auf Kreislaufwirtschaft

04. Oktober 2019 14:45

Wien - Drei von vier Unternehmen in Österreich planen oder setzen bereits erste Massnahmen in Richtung Kreislaufwirtschaft ein. In den ersten Schritten geht es dabei vorwiegend um die Reduktion von Abfall und die Wiederverwertung von Produkten und Verpackung.

Im Auftrag von ARAplus, einer Tochter der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), hat das Marktforschungsunternehmen GfK eine umfassende Studie zur Kreislaufwirtschaft erstellt. Sie umfasse sowohl die Sicht der Unternehmen als auch die der Konsumenten, erläutert die ARA in einer Mitteilung. Den Studienergebnissen zufolge stehen insgesamt „die Zeichen für Circular Economy in Österreich auf Grün“, wird Harald Hauke, Geschäftsführer von ARAplus, in der Mitteilung zitiert.

Kreislaufwirtschaft werde von den heimischen Unternehmen als Chance begriffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Viertel der Unternehmen plane oder setze bereits Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft um. Bei den ersten Anläufen liegen die Schwerpunkte dabei auf einer Verbesserung des Abfallmanagements und der Wiederverwertung von Gütern und Verpackungen.

Mehr als sechs von zehn Befragten befinden es zudem für wichtig, das eigene Unternehmen als nachhaltig zu positionieren. „Wer jetzt auf Kreislaufwirtschaft setzt, wird im Wettbewerb vorne sein“, meint Hauke. Der ARAplus-CEO weist dabei auf das Kreislaufwirtschaftspaket der EU-Staaten hin, in dem ein rascher Umbau hin zu einer zirkulären Wirtschaft gefordert werde.

Auf der Konsumentenseite weist die Studie ein hohes Umweltbewusstsein der Österreicher aus. Fast acht von zehn Befragten hatten die Erhaltung der Natur für wichtiger als weiteres Wirtschaftswachstum erachtet. Allerdings folgten die Taten der Konsumenten „nicht in allen Bereichen“ ihren Worten, schreibt ARAplus. hs

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