Oerlikon weist Rekordumsatz aus

02. Mai 2018 14:18

Pfäffikon SZ - Der Industriekonzern Oerlikon hat Umsätze und Betriebsergebnis im ersten Quartal des laufenden Jahres im Jahresvergleich deutlich steigern können. Auch die Bestellungseingänge legten kräftig zu.

Einer Mitteilung von Oerlikon zufolge hat der Schwyzer Industriekonzern im ersten Jahresquartal Umsätze in Gesamthöhe von 813 Millionen Franken erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung um 35,7 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) legte im selben Zeitraum um 43,0 Prozent auf 123 Millionen Franken zu. Ein um 37,8 Prozent auf 974 Millionen Franken gestiegener Bestellungseingang lässt auf dynamisches Wachstum auch in den kommenden Monaten schliessen. 

„Mit einem Rekordergebnis bei Bestellungseingang und Umsatz sowie der Verbesserung der operativen Profitabilität sind wir stark ins neue Jahr gestartet“, wird Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns, in der Mitteilung zitiert. „Alle drei Segmente haben zum ausgezeichneten Ergebnis beigetragen.“

Den beeindruckendsten Beitrag zum Wachstum legte dabei der Geschäftsbereich Manmade Fibers vor. Hier konnten die Umsätze im Vergleich zum 1. Quartal 2017 von 98 auf 243 Millionen Franken gesteigert werden. Als EBIDTA wurden 27 Millionen Franken verbucht, im Vorjahr hatten den Erträgen Aufwände in gleicher Höhe gegenübergestanden. Die Bestellungseingänge legten im selben Zeitraum von 174 auf 373 Millionen Franken zu. 

Im Segment Drive Systems wuchsen die Umsätze im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 209 Millionen Franken an. Das EBITDA legte um 85,7 Prozent auf 26 Millionen Franken zu. Die Bestellungseingänge verzeichneten eine Steigerung um 19,2 Prozent auf 217 Millionen Franken. 

Im Bereich Surface Solutions, zu dem auch das Werk für Oberflächentechnologien Oerlikon Balzers  im benachbarten Liechtenstein gehört, konnten die Umsätze um 9,1 Prozent auf 361 Millionen Franken gesteigert werden. Die Bestellungseingänge legten gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,4 Prozent auf 384 Millionen Franken zu. Beim EBITDA musste hingegen ein Rückgang um 1,4 Prozent auf 69 Millionen Franken hingenommen werden. hs

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