Oerlikon wächst profitabel

03. August 2021 12:18

Pfäffikon SZ - Oerlikon hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2021 um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken steigern können. Das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich überproportional zu. Das Unternehmen erhöht seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

 

Einer Mitteilung von Oerlikon zufolge hat der Schwyzer Industriekonzern im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von knapp 1,20 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahressemester entspricht dies einem Wachstum um 15,1 Prozent. Das Betriebsergebnis (operatives EBITDA) legte im selben Zeitraum um 72,5 Prozent auf 202 Millionen Franken. Als Konzernergebnis wurden 72 Millionen Franken ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2020 war ein Verlust von 32 Millionen Franken angefallen.

„Wir freuen uns, dass wir ein starkes Ergebnis für das zweite Quartal und das erste Halbjahr vorlegen können“, wird Konzernchef Roland Fischer in der Mitteilung zitiert. „Das bestätigt unsere Strategie und die in den vergangenen zwei Jahren ergriffenen Massnahmen.“

Zu den guten Entwicklungen im Jahresvergleich trugen beide Geschäftsbereiche von Oerlikon bei. Im Bereich Oberflächentechnologien wurde im Berichtssemester ein Umsatz von 624 Millionen Franken erwirtschaftet, das sind 6,3 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Das operative EBITDA legte gleichzeitig um 93 Prozent auf 115 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge konnte um 820 Basispunkte auf 18,3 Prozent verbessert werden.

Im Bereich Kunststoffverarbeitung legte der Umsatz im Jahresvergleich um 26,4 Prozent auf 572 Millionen Franken zu. Das operative EBITDA konnte um 45,9 Prozent auf 82 Millionen Franken verbessert werden. Die entsprechende Marge stieg um 190 Basispunkte auf 14,3 Prozent an.

„In Anbetracht unserer guten Geschäftsdynamik und der Übernahmen von INglass und Coeurdor erhöhen wir unseren Ausblick“, erläutert Fischer in der Mitteilung. Statt ursprünglich 2,35 Milliarden bis 2,45 Milliarden will der Konzern im Gesamtjahr nun einen Umsatz von rund 2,65 Milliarden Franken erwirtschaften. Das Ziel für die operative EBITDA-Marge wird von 15,5 bis 16,0 auf rund 16,5 Prozent erhöht. hs

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