Oerlikon kooperiert mit TU München und Skoltech

21. Februar 2017 09:46

Pfäffikon SZ - Der Technologiekonzern Oerlikon hat eine Forschungspartnerschaft mit der Technischen Universität München und dem russischen Skolkowo Institut für Wissenschaft und Technologie geschlossen. Ziel ist die Weiterentwicklung der additiven Fertigung.

Oerlikon sieht die additive Fertigung als eine bedeutende Produktionstechnologie der Zukunft. Sie wird zunehmend bei der Serienproduktion in Sektoren wie Luftfahrt, Automobil, Energieerzeugung oder Medizin angewendet. Die Technologie muss jedoch noch weiterentwickelt werden, damit sie sich für die industrielle Massenproduktion eignet. Um die Industrialisierung der additiven Fertigung voranzutreiben, hat Oerlikon nun eine Partnerschaft mit der Technischen Universität München (TU München) in Deutschland und dem Skolkowo Institut für Wissenschaft und Technologie (Skoltech) in Russland geschlossen.

„Innovative Technologien sind massgebend für unsere Wachstumsstrategie und eine entscheidende Stärke von Oerlikon. Die zwei Partnerschaften sind wichtige Meilensteine in unserem Bestreben, eine Führungsrolle in der additiven Fertigung zu übernehmen“, lässt sich Roland Fischer, CEO von Oerlikon, in einer Mitteilung zitieren.

Für die Universitäten bietet die Zusammenarbeit mit Oerlikon neue Möglichkeiten für zukünftige Forschungsprojekte. Die TU München gilt laut der Mitteilung als „ein führendes akademisches Institut mit starken Forschungskompetenzen entlang der Wertschöpfungskette der additiven Fertigung“. Und Skoltech besitzt „umfassende Kompetenzen im Bereich der Fertigung und Simulation, einschliesslich spezifischer Werkstoffe für die additive Fertigung“. ssp

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