Oerlikon investiert in die additive Fertigung

07. Februar 2017 09:56

Pfäffikon SZ - Oerlikon will seine Produktionskapazität im Bereich additive Fertigung erweitern und baut dazu ein neues Kompetenz- und Fertigungszentrum in den USA. Der Konzern sieht diese Fertigungstechnologie als eine vielversprechende Wachstumssparte.

Oerlikon gibt den Bau eines neuen Kompetenz- und Fertigungszentrums im Grossraum Charlotte im US-Bundestaat North Carolina bekannt. Der Konzern will 55 Millionen Franken in den Aufbau der Einrichtung investieren und wird insgesamt 100 Arbeitsplätze schaffen. Das neue Zentrum soll 2018 fertiggestellt werden.

Oerlikon sieht die additive Fertigung als eine Fertigungstechnologie der Zukunft. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage nach additiv gefertigten Metallbauteilen in den kommenden Jahren stark zunehmen wird und sich die additive Fertigung zu einem der wachstumsstärksten Bereiche entwickeln wird. Ausserdem eigne sich diese Fertigungstechnologie zunehmend auch für die Serienproduktion moderner Bauteile und gelte als einer der Grundpfeiler der Industrie 4.0.

Oerlikon will vermehrt in diesen Wachstumsbereich investieren und hat dazu kürzlich das deutsche Unternehmen citim GmbH übernommen, welches auf die Produktion additiv gefertigter Komponenten spezialisiert ist. Der neue Standort in Charlotte soll nun die Standorte der citim GmbH im deutschen Barleben und in Atlanta, im US-Bundesstaates Georgia sowie das im Aufbau befindliche Werk zur Herstellung moderner Metallpulver für die additive Fertigung und moderner Beschichtungen in Plymouth Township im US-Bundesstaat Michigan ergänzen. ssp

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