Oerlikon eröffnet Zentrum für additive Fertigung

11. Oktober 2017 12:58

Pfäffikon SZ - Der Industriekonzern Oerlikon hat in München sein Additive Manufacturing Technology & Innovation Center eröffnet. Hier sollen Entwicklung, Produktion und Nachbereitung unter einem Dach zusammengefasst werden.

„Wir freuen uns, das Additive Manufacturing Technology & Innovation Center in München zu eröffnen und damit die integrierte Entwicklung von modernen Werkstoffen, Fertigungskapazitäten, Software sowie von Automatisierungs- und Nachbearbeitungslösungen voranzutreiben“, wird Florian Mauerer, Leiter des Geschäftsbereichs Additive Manufacturing bei Oerlikon, in der entsprechenden Mitteilung des Industriekonzerns zitiert. „Das Münchner Zentrum verbindet in einzigartiger Weise die Punkte Materialwissenschaft, Bauteildesign, Produktion und Nachbearbeitung.“  

Mit dem neuen Zentrum für additive Fertigung bietet Oerlikon seinen Kunden die Möglichkeit, die Produktion von Metallbauteilen im 3D-Druck von der Entwicklung und dem Design über die Simulation und Produktion bis hin zur Nachbearbeitung zu verfolgen. Der Schwyzer Industriekonzern hat einen hohen einstelligen Millionenbeitrag in den Aufbau des Zentrums investiert. Am Standort in München sollen über 50 Ingenieure, Spezialisten und Techniker im Bereich additive Fertigung arbeiten. 

Bei der Standortwahl spielte die Nähe zu im Grossraum München angesiedelten Industrieunternehmen aus der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Energieerzeugung und der Medizintechnik eine Rolle. Zudem unterhält Oerlikon eine Partnerschaft mit der Technischen Universität München. In deren Rahmen nimmt der Industriekonzern auch an der dort zurzeit stattfindenden 1. Münchner Technologiekonferenz zum Thema additive Fertigung teil. hs

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