Oblamatik stellt neues Innovationszentrum vor

25. Oktober 2019 10:09

Chur - Die Oblamatik AG ist pünktlich zu ihrem 20-jährigen Jubiläum in ihr neues Innovations- und Technologiezentrum in Chur eingezogen. Am Samstag lädt das Bündner Hightech-Unternehmen zum Tag der Offenen Tür.

Nach einer zweijährigen Bauphase ist die Oblamatik AG in ihr neues Innovations- und Technologiezentrum auf dem Churer Rossboden eingezogen. Das Hightech-Unternehmen ist auf Sensortechnologien im Sanitärbereich spezialisiert. In den vergangenen Jahren ist es stark gewachsen und will diesen Trend fortsetzen. Seit 2016 wurde die Anzahl der Mitarbeitenden von 44 auf 80 erhöht – bald sollen es 100 werden. Dafür bietet das neue Gebäude nun reichlich Platz.

Der Neubau bietet Einzel- und Teamarbeitsplätze, Begegnungs- und Ruheräume, eine Bibliothek, ein Fitnessstudio und das Restaurant Allegra. Ausserdem verfügt es über ein in der Schweiz einzigartiges Heiz- und Kühlkonzept. Das Bundesamt für Energie fördert den Neubau deshalb als Leuchtturmprojekt. Der Kanton Graubünden anerkennt das Innovations- und Technologiezentrum als „Neubau mit Vorbildcharakter“.

Den Umzug in den Neubau bezeichnet Firmenchef Roland Obrist als einen „Meilenstein, der uns in Euphorie versetzt – aber auch in die Pflicht nimmt“. „Unsere Vision ist es, bis 2025 mit unseren Technologien und Produkten der unverzichtbare Standard für intelligente Wasserführung innerhalb eines Gebäudes zu sein. Da bleibt noch einiges zu tun“, erklärt er.

Am 26. Oktober will Oblamatik sein neues Zuhause im Rahmen eines Tages der Offenen Tür der Öffentlichkeit zeigen. 

Neben Oblamatik investieren immer mehr innovative Technologieunternehmen im Kanton Graubünden. So will etwa auch die auf Glas-Metall-Durchführungen spezialisierte BC Tech für bis zu 20 Millionen Franken einen neuen Standort im Industriepark Vial in Domat/Ems bauen. Ausserdem hat die auf Medizinaltechnik spezialisierte Hamilton erst im Frühjahr 2018 einen Neubau mit 300 Arbeitsplätzen in Domat/Ems eingeweiht – gleich neben Ems-Chemie. Nicht zuletzt plant auch der IT-Gigant Microsoft, im 30 Millionen Franken teuren Innovationszentrum InnoQube in Chur zu forschen. ssp

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