Oberflächentechnologien lassen Oerlikon wachsen

06. März 2018 12:14

Pfäffikon SZ - Der Industriekonzern Oerlikon hat Umsätze und operative Profitabilität im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber 2016 deutlich steigern können. Den grössten Beitrag leistet der Bereich Oberflächentechnologien, zu dem auch Oerlikon Balzers in Liechtenstein gehört.

Einer Mitteilung von Oerlikon zufolge hat der Industriekonzern 2017 seinen Bestellungseingang gegenüber 2016 um 24,5 Prozent auf über 3 Milliarden Franken steigern können. Die Umsätze legten im selben Zeitraum um 22,1 Prozent auf knapp 2,85 Milliarden Franken zu. Als Betriebsergebnis (EBITDA) wurden 415 Millionen Franken ausgewiesen, 24,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Konzernergebnis fiel mit 152 Millionen Franken wesentlich geringer aus als 2016. Im Vorjahr hatte der Verkauf des Segments Vacuum zu einem ausserordentlich hohen Konzerngewinn von 388 Millionen Franken geführt. 

„Das Geschäftsjahr 2017 war für Oerlikon mit einer starken finanziellen Leistung in allen Segmenten sehr erfolgreich“, wird Oerlikon-CEO Roland Fischer in der Mitteilung zitiert. „Wir steigerten den Umsatz in unseren Kernmärkten und -industrien und setzten strategische Massnahmen gewinnbringend um.“

Zum profitablen Wachstum des Industriekonzerns hatte 2017 insbesondere der aus Oerlikon Metco mit Sitz in Winterthur und Oerlikon Balzers mit Sitz in Balzers bestehende Bereich Surface Solutions beigetragen. Hier wurden 48 Prozent des Konzernumsatzes und 66 Prozent des EBITDA realisiert. „Das Segment Surface Solutions setzte seinen stetigen Aufwärtstrend fort“, erläutert Fischer dazu in der Mitteilung. „Wir erzielten ein beachtliches organisches Wachstum – zusätzlich haben wir durch gezielte Übernahmen unsere technologische Kompetenz weiter ausgebaut.“ hs 

Aktuelles im Firmenwiki