Novartis steigert Umsatz und Gewinn

30. Januar 2019 13:48

Basel - Novartis hat seine Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter steigern können. Beim Betriebsergebnis musste der Pharmakonzern hingegen Einbussen hinnehmen. Der Konzerngewinn legte trotzdem kräftig zu. Dazu trug insbesondere der Verkauf des Consumer Healthcare-Anteils bei.

Einer Mitteilung von Novartis zufolge hat der Basler Pharmakonzern im Geschäftsjahr 2018 einen Nettoumsatz in Gesamthöhe von 51,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 entspricht dies einem Wachstum um 6 Prozent. Das laut Mitteilung insbesondere von Volumensteigerungen im Geschäft mit Blockbustern getragene Wachstum wurde dabei von Preissenkungen und Generikakonkurrenz leicht ausgebremst.

Beim operativen Ergebnis musste Novartis im Jahresvergleich einen Rückgang um 5 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar hinnehmen. Der Pharmakonzern führt dies in der Mitteilung unter anderem auf Transaktions- und Restrukturierungskosten zurück. Das nicht zu den Finanzkennzahlen nach internationalen Rechenlegungsvorschriften (IFRS) gehörende operative Kernergebnis habe hingegen von Umsatzsteigerungen und einer höheren Bruttomarge profitiert, schreibt Novartis. In der Mitteilung wird es auf 13,8 Milliarden Dollar beziffert und fällt somit 8 Prozent höher aus als im Geschäftsjahr 2017.

Als Konzernergebnis weist Novartis im abgelaufenen Geschäftsjahr einen im Jahresvergleich um 64 Prozent gestiegenen Reingewinn von 12,6 Milliarden Dollar aus. Darin sind nach Angaben des Konzerns 5,7 Milliarden Dollar Nettogewinn aus dem Verkauf der Beteiligung von Novartis am Consumer Healthcare-Gemeinschaftsunternehmen an GSK enthalten.

Im laufenden Jahr will Novartis seine Augenheilkundesparte Alcon sowie einen Teil des Geschäfts von Sandoz in den USA abstossen. „Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir ein anhaltendes Umsatz- und Gewinnwachstum, das von der Stärke der Marken unseres Portfolios sowie von unserer vielversprechenden Palette von zehn potenziellen Blockbuster-Einführungen bis 2020 getragen wird“, wird Novartis-CEO Vas Narasimhan, in der Mitteilung zitiert. hs

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